Auswahlverfahren für das Aufstellen und Bewirtschaften von Sammel­containern für Alttextilien und gebrauchte Schuhe auf öffentlichen Straßenflächen in Königslutter am Elm

Die Stadt Königslutter am Elm vergibt im Rahmen eines Auswahlverfahrens zum 01.07.2022 das Aufstellen und Bewirtschaften von 14 Sammelcontainern für Alttextilien und gebrauchte Schuhe durch einen Bewerber/eine Bewerberin an 10 Standorten auf öffentlichen Straßenflächen.

Die Auswahl und die Erteilung der Genehmigung erfolgt nach unterschiedlichen Kriterien, die den Auswahlunterlagen entnommen werden können.

Die Genehmigung wird für die Dauer von 5 Jahren erteilt.

Weitere Auskünfte erteilt Herr Mühe unter Tel. 05353/912-183.

Aussagekräftige Bewerbungen werden ab sofort bis einschließlich 25.05.2022 in einem neutralen Umschlag mit deutlich sichtbaren Zusatz „Auswahlverfahren Altkleidercontainer“ erbeten an die

Stadt Königslutter am Elm

Fachbereich Bürgerdienste

- Ordnung/Gewerbe/Verkehr -

Am Markt 1

38154 Königslutter am Elm

Der „Stadtbüttel“ erscheint ab April wieder!

Rathaus

Das offizielle Mitteilungsblatt der Stadt, der „Stadtbüttel“, wird ab April 2022 von der Post in alle Haushalte verteilt verteilt

Königslutter am Elm: Was lange währt, wird endlich gut! Getreu dieses Sprichwortes, war das Aufatmen in der Stadt Königslutter am Elm mit seinen 18 Ortschaften laut und deutlich zu vernehmen – er ist wieder da, der „Stadtbüttel“, das offizielle Mitteilungsblatt der Stadt. Von April 2022 an wird der „Stadtbüttel“ von der Deutschen Post in alle Haushalte verteilt.

Was der Stadt aber keinen Cent kostet, wie Bürgermeister Alexander Hoppe berichtet. Mit dem Oker11 media house vom Braunschweiger Verlagshaus und Werbeagentur Ideeal wurde ein Partner gefunden, der ein Konzept präsentiert habe, dass zum einen hohen journalistischen Ansprüchen gerecht wird, und zum anderen der Stadt nichts kostet. Das finanzielle Risiko trägt allein der Verlag.

Für das Finden war vor allem die Initiative „MachBar“ verantwortlich, die sich unter der Leitung von Dr. Wilhelm Klauser um das Blühen und Gedeihen Königslutters kümmert. Seit Mitte 2021 arbeiteten Klauser und seine Mitstreiter:innen am Projekt „Wiedergeburt“.

Im Auswahlprozess der „MachBar“ standen drei potenzielle Kandidaten auf der Liste. Am Ende setzte sich das Oker11 media house aus Braunschweig, Herausgeber von sechs offiziellen Gemeindezeitungen, durch. Zusammen mit Königslutter Aktiv und den politischen Gremien der Stadt wurde diese Entscheidung getroffen. Vor allem deshalb, weil der Vertriebsweg (Verteilung mit der Deutschen Post) am überzeugendsten war, und last but not least, weil das Team von Verlagsleiterin Sandra Kilian am meisten journalistische Erfahrung mit Gemeindezeitungen in die Waagschale werfen konnte.

Geschäftsführer und Chefredakteur Thomas Schnelle ist seit Ende der 1970er Jahre journalistisch unterwegs. Er war unter anderem Ressortleiter Sport bei der „Neuen Braunschweiger“, arbeitete für Radio ffn und ist seit 1991 als geschäftsführender Gesellschafter verantwortlich für den Verlag sowie für eine Werbeagentur. Schnelle ist 65 Jahre alt und aktiv auch damit beschäftigt, das Unternehmen innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre in jüngere Hände zu geben.

2009 übernahm Thomas Schnelle nach Aufforderung durch den ehemaligen Bürgermeister Günter Eichenlaub aus Cremlingen das Ruder für Gemeindezeitungen in Cremlingen, Sickte und Wendeburg. Bald darauf folgten die Ausgaben in Lehre und im Braunschweiger Stadtbezirk 321. Das besondere Credo des Verlagsteams ist die strikte Ausrichtung auf modernen Lokaljournalismus.

Tageszeitungen verlieren seit Jahren Leser:innen an TV, Radio und Internet. Was morgen in der Tageszeitung steht, war gestern schon auf allen Kanälen vertreten. Nicht so beim Lokalkonzept des Oker11 media house. Hier melden sich Vereine zu Wort, die Feuerwehr und die Parteien können hier ihre Meinungen, Positionen und Entscheidungen publizieren. „Gemeindeleben ist immer auch politisch“, so Schnelle, „und so wollen wir auch in Königslutter vorgehen. Aber keineswegs allein oder mit dem Kopf durch die Wand.“

Derzeit sondieren Kilian und Schnelle die örtlichen Strukturen, sprechen mit ehemaligen Redakteur:innen und planen bereits die erste Ausgabe. Die wird anders, das ist schon einmal klar. Besonders wichtig ist es Schnelle, darauf hinzuweisen, dass die Verteilung mit der Deutschen Post das Zuverlässigste ist, was man wählen kann. Aber, so Schnelle, da es sich rechtlich um ein sogenanntes Anzeigenblatt handele, dürfe die Post die Sendung nur dort in die Briefkästen einwerfen, wo kein Aufkleber mit der Aufschrift „Keine Werbung“ zu finden ist. Haushalte die keine Werbung, aber den „Stadtbüttel“ erhalten möchten, können sich im Rathaus und einigen Geschäften oder beim Verlag einen Aufkleber kostenlos mit der Aufschrift „Ja zum Stadtbüttel. Sonst bitte keine Werbung“ bestellen.